Dienstag, 16. Oktober 2012
20:00 Uhr | Stadthalle Biberach

SWR3 Alles Müller

Radio-Comedy-Star auf Tour

Er imitiert, parodiert, politisiert, karikiert, musiziert. Er ist Comedian, Kabarettist, Satiriker, Humorist, der Mann der 1000 Stimmen, multitalentierter Großimitator (1,91 Meter). Sein Name ist Müller, Andreas Müller. 2012 steht der SWR3-Comedy-Star wieder auf der Live-Bühne. Schnell, schräg, schrill, atemlos. Musikparodien, Polit-Kabarett, Dialoge, Parodien, Klamauk. Persönlichkeitsspaltung in Perfektion, multimedial und interaktiv – das alles ist die neue „SWR3 Alles Müller“ – Tour.

E-Gitarre, Keyboard-Burg, Akustik-Klampfe, Technik-Konsole, Cello, polyphone Mikrophone, Videowand: Andreas Müller zappt sich auch im Weltuntergangsjahr bestgelaunt durch sein schillerndes Promi-Universum – kommt doch der „Maja“-Kalender ja eigentlich aus dem Bienenstock. Bundespräsident Wulff meckert, dass ob der Abwesenheit von Sigmar Gabriel zwei Drittel des Buffets weggeworfen werden mussten. Ministerpräsident Kretschmann sinniert: „Wenn ich schneller denke als dass ich sprechen kann, kann ich notfalls noch eingreifen!“ Die Volksleiden Burnout hat nun auch die FDP erreicht, Poetry Slam ist die neue Jugendkrankheit und der Schwabensong „Auf der schwäbsche Eisenbahne“ mutiert zur Stuttgart-21-Hymne: „Unterirdisch blöd der Plan von Bund, dem Land und Deutscher Bahn!“. Während „die drei von der Zankstelle“ – Angela Merkel, Christina Schröder und Ursula von der Leyen – noch über die Frauenquote streiten, tun Polit-Männer wie Joschka Fischer, Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine aktiv was dafür.

Papst Benedikt XVI. wünscht sich „God is a DJ“ und „Papa-Papa-Papa-razzi“. Johann Lafer singt „das ist alles nur in meinem Topf“ und kocht für 100 Euro Herdprämie „fast’n Gericht“. Arni Schwarzenmüller dreht wieder „Äktschn“-Videos: „Der Kindergartenbock, mit Lothar Matthäus“ und „Terminator vier, das Fremdgehtier“. Jogi Löw erklärt, dass Profischiedsrichter solche sind, die Geld dafür kriegen, also käuflich sind. Und Angela Merkel trällert „Ich muss noch unser Geld retten, wer weiß, was sonst passiert, noch 148 Schecks decken ...“ Udo Lindenberg, Roberto Blanco, Kaiser Beckenbauer, Bohlen, Beck, Maffay, Grönemeyer und die „Grauburgunder-Eminenz“ Rainer Brüderle, alle geben sich die Ehre.