Donnerstag, 05. November 2020
20 Uhr | Komödienhaus

Ernst Mantel

Gell!

Mantel spielt mit Sprache und Dialekt wie kaum ein anderer und dies mit offensichtlicher Lust sowohl am Hintergründigen als auch Banalen, sodass die Grenzen manchmal zu verschwimmen drohen. Er ist zudem genauer Beobachter mühevoll versteckter Schwächen, ein Zwischen-den-Zeilen-Leser und gewitzter Sprachjongleur.

Im Vorteil sind laut Mantel diejenigen, die zur Selbstironie fähig sind. Warum? Dieser Nachweis soll in „GELL!“ geführt werden, anhand von Begegnungen mit allerlei Rechthabern und Rausschwätzern, Rumgoschern und liebenswürdigen Spruchbeuteln, wohlmeinenden Siachen, impertinenten Seegockeln und halbschürigen Hasenschädeln. Zu Wort kommen neben dem Homo Pfiffikus auch der Homo Gschicktle und Schläuchle, ebenso Menschen und Mitmenschinnen, die „bloß in nix neikommen“ wollen, sowie Lifestylepolizistinnen, die stets haargenau wissen, „was geht“ und was „aberauch so was von gar nich’ geht“.

Ernst Mantel
20 Uhr, Komödienhaus

Bestuhlung
Stuhlreihen nummeriert

Eintritt
16 bis 19,50 €
Ermäßigt
12 bis 15 €